|

Geschichte
des Vereins
Gegründet wurde der Verein am 22.05.1898 und hat inzwischen 1.150
Mitglieder.
Diese verteilen sich auf die Abteilungen Basketball, Fußball, Handball, Judo,
Leichtathletik, Modernes Sportkarate, Tischtennis, Wandern und die
Allgemeine Abteilung.
Die Vereinsfarbe ist Blau-Weiß und das Böllenfalltorstadion bietet 26.000
Plätze, davon 4.000 Sitzplätze (alle überdacht).
Der SV 98 zählt zu
den ältesten Vereinen in der deutschen Fußball-Landschaft und ist
der älteste der großen Traditionsvereine im Rhein-Main-Gebiet.
Am 22.
Mai 1898
als FK Olympia 1898 Darmstadt gegründet, ging nach der Fusion mit
dem Darmstädter SC 1905 im Jahr 1919
schließlich der SV Darmstadt 1898 daraus hervor. Aufgrund des
Vereinswappens, welches in Anlehnung an das Darmstädter Stadtwappen
eine Lilie ziert, wird der Verein auch die Lilien genannt.
Anfang der Fünfziger
Jahre stellten sich dann die ersten sportlichen Erfolge ein. Im Jahr
1950
gewann die Mannschaft zum ersten Mal die Hessenmeisterschaft und
stieg in die
Oberliga Süd
auf, der damals höchsten deutschen Spielklasse. Seit 1965
gehörte der SV Darmstadt 98 damit kontinuierlich dem erweiterten
Kreis des bezahlten Fußball an.
Mit dem Jahr 1978
begann schließlich die Zeit der bis heute größten Erfolge in der
Vereinsgeschichte: Die Mannschaft wurde Meister der zweiten
Bundesliga Süd und stieg zum ersten Mal in die Fußball-Bundesliga
auf. Spieler wie Bechthold, Lindemann, Drexler, Cestonaro,
Westenberger und Weber sind auch heute noch jedem 98er Fan ein
Begriff. Nach dem direkten Abstieg in die zweite
Bundesliga folgte nach zwei Jahren der bis heute letzte Aufstieg
in das Oberhaus des deutschen Fußballs. Aber auch 1981/82 konnte
die Bundesliga nicht gehalten werden.
Höchster Heimsieg in der Bundesliga:
3:0
gegen SV Werder Bremen
1978/1979.
Höchste Heimniederlage in der Bundesliga:
1:7
gegen VfB Stuttgart
1978/1979.
Höchster Auswärtssieg in der Bundesliga:
0:2
gegen MSV Duisburg
1981/1982.
Höchste Auswärtsniederlage in der
Bundesliga:
6:1
gegen Hamburger SV
1981/1982.
6:1
gegen Borussia
Mönchengladbach 1981/1982.
5:0
gegen Arminia
Bielefeld 1978/1979.
Die kürzeste
Traineramtszeit
Uwe Klimaschefski vom
3. April 1990 bis 6. April 1990
Die
meisten Tore
Werner Böhmann: 123
Treffer für die Lilien
__________________________________________________
Kurioses
Uwe
Hahn legt Sepp Maier ein goldenes Ei
Am 11. November 1978
erzielte Uwe Hahn in der 90. Spielminute gegen Sepp
Maier aus 25m das Tor des Monats November. Endstand FC Bayern München
- SV Darmstadt 98 1:1
Torwarttor
(Guinness-Buch der Rekorde)
Ein Tor aus 102m
Entfernung gelang dem Darmstädter Torwart Wilhelm Huxhorn am 27.
April 1985 im Zweitligaspiel gegen Fortuna Köln. Es bedeutete die
1:0 - Führung. Huxhorn schlug den Ball, allerdings mit viel
Windunterstützung, vom eigenen Strafraum weit in die gegnerische Hälfte.
Kurz vor dem Kölner Schlußmann Hemmerlein, der aus seinem Kasten
geeilt war, prallte das Leder auf und sprang auf dem nassen Rasen über
den verdutzten Torwart ins Netz.
Die
Feierabendfußballer vom Böllenfalltor
Den Aufstieg in die
erste Bundesliga brachte Lothar
Buchmann in der Saison 1977/78 unter den Bedingungen des
sogenannten "Darmstädter Modells" zustande: Da die
meisten Spieler des SV 98 einer hauptberuflichen Tätigkeit
nachgingen und de facto keine Vollprofis waren, konnte lediglich
nach Feierabend trainiert werden. In der Presse entstand deshalb der
Begriff der Feierabendfußballer vomBöllenfalltor.
__________________________________________________
Nach über zehn Jahren
Zweitliga-Fußball, wobei neuerliche Aufstiege nur um Haaresbreite
verpasst wurden, stieg der Verein 1993
in die Oberliga
Hessen ab. Sportliche aber auch wirtschaftliche Gründe waren
ausschlaggebend für diesen Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte. Zwar
gelang sofort die Qualifikation zur Regionalliga
Süd, doch musste die Mannschaft noch zweimal den Weg in die
Oberliga antreten (1998
und 2003).
Nach dem direkten
Wiederaufstieg unter Trainer Bruno
Labbadia lautete die neue Zielvorgabe des Vereins, an die alten
Erfolge anzuknüpfen und wieder in den bezahlten Fußball
aufzusteigen. Die Saison 2005/06 wurde trotz einiger namenhafter
Verpflichtungen nur mit dem 5. Platz abgeschlossen. Allerdings
konnte die Mannschaft zum dritten Mal den Hessenpokal
gewinnen.
Im Juni 2006
wurde Gino
Lettieri als neuer Trainer
verpflichtet, der allerdings aufgrund sportlicher Misserfolge nach
nur 10 Spielen beurlaubt wurde. Seine Nachfolge trat am 6. Oktober
2006 Gerhard
Kleppinger an. Neue Zielsetzung des Vereins ist nun der
Klassenerhalt und im darauf folgenden Jahr die Qualifikation für
die eingleisige 3.
Bundesliga.
________________________________________________
|
|
|