Traditionsmannschaft
SV Darmstadt 98
   

 
 



Sportliche Leitung
der Traditionsmannschaft

Gerhard Kleppinger

Geschichte unseres Vereins.
 Vornehmlich die 70er 
und 80er Jahre


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Sport in Darmstadt






Darmstadt






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  18. März 2007


Fanprojekt




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Geschichte des Vereins

Gegründet wurde der Verein am 22.05.1898 und hat inzwischen 1.150 Mitglieder. 
Diese verteilen sich auf die Abteilungen Basketball, Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Modernes Sportkarate, Tischtennis, Wandern und die Allgemeine Abteilung. 
Die Vereinsfarbe ist Blau-Weiß und das Böllenfalltorstadion bietet 26.000 Plätze, davon 4.000 Sitzplätze (alle überdacht).

Der SV 98 zählt zu den ältesten Vereinen in der deutschen Fußball-Landschaft und ist der älteste der großen Traditionsvereine im Rhein-Main-Gebiet. Am 22. Mai 1898 als FK Olympia 1898 Darmstadt gegründet, ging nach der Fusion mit dem Darmstädter SC 1905 im Jahr 1919 schließlich der SV Darmstadt 1898 daraus hervor. Aufgrund des Vereinswappens, welches in Anlehnung an das Darmstädter Stadtwappen eine Lilie ziert, wird der Verein auch die Lilien genannt.
Anfang der Fünfziger Jahre stellten sich dann die ersten sportlichen Erfolge ein. Im Jahr 1950 gewann die Mannschaft zum ersten Mal die Hessenmeisterschaft und stieg in die 
Oberliga Süd
 
auf, der damals höchsten deutschen Spielklasse. Seit 1965 gehörte der SV Darmstadt 98 damit kontinuierlich dem erweiterten Kreis des bezahlten Fußball an.

Mit dem Jahr 1978 begann schließlich die Zeit der bis heute größten Erfolge in der Vereinsgeschichte: Die Mannschaft wurde Meister der zweiten Bundesliga Süd und stieg zum ersten Mal in die Fußball-Bundesliga auf. Spieler wie Bechthold, Lindemann, Drexler, Cestonaro, Westenberger und Weber sind auch heute noch jedem 98er Fan ein Begriff. Nach dem direkten Abstieg in die zweite Bundesliga folgte nach zwei Jahren der bis heute letzte Aufstieg in das Oberhaus des deutschen Fußballs. Aber auch 1981/82 konnte die Bundesliga nicht gehalten werden.

Höchster Heimsieg in der Bundesliga:
   3:0 gegen SV Werder Bremen 1978/1979.

Höchste Heimniederlage in der Bundesliga:
   1:7 gegen VfB Stuttgart 1978/1979.

Höchster Auswärtssieg in der Bundesliga:
   0:2 gegen MSV Duisburg 1981/1982.

Höchste Auswärtsniederlage in der Bundesliga:
   6:1 gegen Hamburger SV 1981/1982.
   6:1 gegen Borussia Mönchengladbach 1981/1982.
   5:0 gegen Arminia Bielefeld 1978/1979.

Die kürzeste Traineramtszeit

Uwe Klimaschefski vom 3. April 1990 bis 6. April 1990

Die meisten Tore

Werner Böhmann: 123 Treffer für die Lilien
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Kurioses 

Uwe Hahn legt Sepp Maier ein goldenes Ei

Am 11. November 1978 erzielte Uwe Hahn in der 90. Spielminute gegen Sepp Maier aus 25m das Tor des Monats November. Endstand FC Bayern München - SV Darmstadt 98 1:1

Torwarttor (Guinness-Buch der Rekorde)

Ein Tor aus 102m Entfernung gelang dem Darmstädter Torwart Wilhelm Huxhorn am 27. April 1985 im Zweitligaspiel gegen Fortuna Köln. Es bedeutete die 1:0 - Führung. Huxhorn schlug den Ball, allerdings mit viel Windunterstützung, vom eigenen Strafraum weit in die gegnerische Hälfte. Kurz vor dem Kölner Schlußmann Hemmerlein, der aus seinem Kasten geeilt war, prallte das Leder auf und sprang auf dem nassen Rasen über den verdutzten Torwart ins Netz.

Die Feierabendfußballer vom Böllenfalltor

Den Aufstieg in die erste Bundesliga brachte Lothar Buchmann in der Saison 1977/78 unter den Bedingungen des sogenannten "Darmstädter Modells" zustande: Da die meisten Spieler des SV 98 einer hauptberuflichen Tätigkeit nachgingen und de facto keine Vollprofis waren, konnte lediglich nach Feierabend trainiert werden. In der Presse entstand deshalb der Begriff der Feierabendfußballer vomBöllenfalltor.
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Nach über zehn Jahren Zweitliga-Fußball, wobei neuerliche Aufstiege nur um Haaresbreite verpasst wurden, stieg der Verein 1993 in die Oberliga Hessen ab. Sportliche aber auch wirtschaftliche Gründe waren ausschlaggebend für diesen Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte. Zwar gelang sofort die Qualifikation zur Regionalliga Süd, doch musste die Mannschaft noch zweimal den Weg in die Oberliga antreten (1998 und 2003).

Nach dem direkten Wiederaufstieg unter Trainer Bruno Labbadia lautete die neue Zielvorgabe des Vereins, an die alten Erfolge anzuknüpfen und wieder in den bezahlten Fußball aufzusteigen. Die Saison 2005/06 wurde trotz einiger namenhafter Verpflichtungen nur mit dem 5. Platz abgeschlossen. Allerdings konnte die Mannschaft zum dritten Mal den Hessenpokal gewinnen.

Im Juni 2006 wurde Gino Lettieri als neuer Trainer verpflichtet, der allerdings aufgrund sportlicher Misserfolge nach nur 10 Spielen beurlaubt wurde. Seine Nachfolge trat am 6. Oktober 2006 Gerhard Kleppinger an. Neue Zielsetzung des Vereins ist nun der Klassenerhalt und im darauf folgenden Jahr die Qualifikation für die eingleisige 3. Bundesliga.
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Sportliche Erfolge:

1950
 Hessenmeister, 
Aufstieg 
in die Süddeutsche Oberliga 

1962, 1964, 1971 Hessenmeister

1973
 Süddeutscher Meister 

1978 
Meister der 2. Bundesliga-Süd, 
Aufstieg in 
die 1. Bundesliga 

1981
 Meister der 2. Bundesliga-Süd,
 Aufstieg in 
die 1. Bundesliga 

1994 
Aufstieg 
in die Regionalliga-Süd

1998 Possmann-Hessen-Cup-
Sieger 

1999
 Meister der Oberliga Hessen, 
Aufstieg 
in die Regionalliga-Süd 

1999
 Hessen-Pokal-Sieger 

1999
Possmann-Hessen-Cup-
Sieger 

2000 Possmann-Hessen-Cup-
Sieger 

2001
 Hessen-Pokal Sieger 

2001 Possmann-Hessen-Cup-
Sieger 

2001
 DFB-Pokal 3. Runde 

2002 Possmann-Hessen-Cup-
Sieger 


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